WAS KOSTET DIE WELT



Dokumentarfilm Deutschland 2018, 91min, FSK ab 0, OmU
Regie: Bettina Borgfeld

Die kleine Insel Sark war bis zum Jahr 2008 der letzte feudalistisch regierte Staat Europas. Nur 600 Menschen leben dort, inmitten von grünen Auen, windschiefen Bäumen und sehr vielen Schafen - aber mit einem eigenem Parlament. Direkt der Krone unterstellt, regierten Fischer, Gärtner und Milchbauern die Insel über die Jahrhunderte nach ihren Vorstellungen von Grundbesitz, Steuern und Recht. Bis zwei britische Milliardäre beginnen, gegen Sarksches Recht juristisch vorzugehen und Stück für Stück der Insel aufzukaufen. Das gute Recht der einen wird für Andere zum Albtraum. Und die idyllische Insel wird zum Schauplatz eines absurden Konfliktes um
Demokratie, Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Verantwortung. In Zeiten von Fake News, Panama Papers und Turbokapitalismus blickt der Film auf eine kleine Inselgemeinschaft, die sich gegen einen milliardenschweren Investor stellt und einen hohen Preis dafür zu zahlen hat.

Termin: 24.1. um 19:00 Uhr - anschließend Filmgespräch mit Regisseurin Bettina Borgfeld

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